Über die Kittelschnitte

Da bekanntlich hinter jedem Blog ein Schreiberling sitzt, möchte ich mich so gut es geht vorstellen.

Die Kittelschnitte, das bin ich. Da es in diesem Blog größtenteils um  skuriose, abstruse, lustige und auch traurige Momente in meinem Pflegealltag geht, werde ich hier anonym bleiben, dem Datenschutz und dem Schutz meiner Patienten zu Liebe.

Natürlich weiß ich, dass auch Freunde, Bekannte und Verwandte sich hier einfinden werden. Diese bitte ich einfach, sich bedeckt zu halten und keine Details preiszugeben.

Ich bin Anfang 20 und über mehrere Ecken und Enden in der (Alten-)Pflege gelandet.

Erfahrungen konnte ich bereits über ein Jahr lang im OP, danach im Pflegedienst sammeln. Ich lernte mehrere Betriebe kennen, kleine wie große, und deren Vor- und Nachteile. Die Ausbildung habe ich eigentlich eher zufällig begonnen, ich habe es aber nie bereut, im Gegenteil: Jeder Tag in der Pflege war und ist eine Bereicherung für mich. Freude, Tränen, Schmerz und Lachen liegen im Gesundheitswesen so nah beieinander, dass ich es manchmal selbst kaum fassen kann. Ich arbeite in der ambulanten Pflege, fahre also zu unseren Patienten (oder wie man heute sagt: Kunden…) nach Hause.

Durch die Zeit im OP habe ich viel Erfahrung mit in die Ausbildung hineinbringen können. Eigentlich war mein Ziel, auch im OP die Ausbildung zu machen, leider machte mir damals meine Gesundheit kurzfristig einen fetten Strich durch die Rechnung. Das anatomische und medizinische Know-How, was in der Altenpflege-Ausbildung leider oft vernachlässigt wird, habe ich aus der vorangegangen Zeit ‚mitgenommen‘ und frische es ständig wieder auf. Das macht vieles leichter, im Pflegealltag wie im privaten Alltag.

Aktuell pausiert meine Ausbildung im zweiten Lehrjahr aus gesundheitlichen Gründen, vermutlich ist eine berufliche Umorientierung irgendwann nötig. Im Gesundheitswesen bleibe ich, auch in der Arbeit direkt am Patienten, vermutlich jedoch in einer anderen Richtung. Für mich ist dieses Berufsfeld nicht nur ein Job, sondern eine mich erfüllende Berufung – so abgedroschen das klingen mag.

Mein Ehemann ist ebenfalls im Gesundheitswesen tätig, allerdings mittlerweile als Pflegedienstleiter. Auch meine Mutter habe ich mit der „Pflegeritis“ infiziert sie ist ebenfalls in Umschulung zur examinierten Altenpflegerin.

Mir bleibt nun noch zu sagen, dass ich mich auf die kommende Bloggerzeit sehr freue und hoffe, einigen einen Einblick in den Pflegealltag oder den Pflegern ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern zu können!

 

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